Venenthrombose tiefe der unteren Extremität - Altmeyers Enzyklopädie - Fachbereich Gefäßmedizin (2024)

Autoren: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer, Prof. Dr. med. Martina Bacharach-Buhles

Co-Autor: Christoph Müller

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Zuletzt aktualisiert am: 19.01.2022

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Synonym(e)

Akute venöse Thromboembolie; Deep-vein thrombosis; Distal deep vein thrombosis; DVT; Phlebothrombose; Thrombophlebitis profunda; Thrombophlebitis tiefe; Thrombose der tiefen Venen; Tiefe Venenthrombose der unteren Extremität; TVT-UE

Definition

Plötzlicher oder schleichender, partieller oder vollständiger Verschluss mindestens eines Segmentsder tiefen Leit- und Muskelvenen von Becken und/oder Bein (oder Arm) durch einen Thrombusmit Neigung zum Wachstum sowie der Gefahr derEmbolisierung in die Lungen.

Als Phlebitis wird eine thrombotische Veränderung im oberflächlichen Venensystem bezeichnet.

Vorkommen/Epidemiologie

Risiko an einer TVT zu erkranken ist von Alter und Risikofaktoren abhängig (s.a. Man.).Erkrankungsrisikoim Alter< 60 J =1:10.000/Jahr; im Alter > 60J = 1:1.000/Jahr.

DerAnteil an TV-OEs liegt bei 4-10%des Gesamtkollektivs an TVs (Encke A et al. 2016)

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Ätiopathogenese

  • Strömungsverlangsamung des Blutes, Endothelverletzungen (s.u. Endothel), Venenwandveränderungen, erhöhte Gerinnungsbereitschaft des Blutes (= Virchow-Trias).
  • Weitere Risikofaktoren:
    • Alter, frühere Thrombose, Schwangerschaft, Beckenvenensp*rn, Varizen, Herzinsuffizienz, Übergewicht, Ovulationshemmer; vorausgegangene oder noch bestehende oberflächliche Thrombophlebitis;
    • Gerinnungsstörungen: Mangel von Antithrombin III, Protein C, Protein S; kongenitale Resistenz gegenüber aktiviertem Protein C (APC-Resistenz); Faktor-V (Leiden)-Defekt; erhöhte Spiegel des von-Willebrand-Faktors oder des Faktors VIII; Mutation im Gen des Faktor II (Polymorphismus von Prothrombin).
    • Erworbene Störungen: Antiphospholipid-Antikörper-Syndrom und Lupus-Antikoagulans, die primär oder im Rahmen einer Grunderkrankung (Autoimmunerkrankung) vorkommen können.

Manifestation

Auftreten insbes. im mittleren und höheren Alter (median 60 Jahre), intra- und postoperativ, bei Bettlägrigkeit, nach Herzinfarkt, nach Traumen der unteren Extremitäten, Operationen, Überanstrengung (Thrombose par èffort); Immobilisierung, langem Sitzen (z.B. Flugreisen -s.u. Reisethrombose), Einnahme von Ovulationshemmern (vor allem in Kombination mit Zigarettenrauchen), in der Gravidität, im Wochenbett.

Das Risiko für eine Tiefe Venenthrombose liegt bei Allgemein-chirurgischen/urologischen/gynäkologischen Eingriffen (>30 Min.) bei 10-40%,das Lungenembolierisiko bei 1-4%.

Lokalisation

V.a. tiefe Bein-und Beckenvenen 90% der Fälle;In 60% der Fälle linkes Bein, in 30% rechtes Bein, in 10% beide Beine. 4 Etagen: V.ilica 10%, V.femoralis 50%; V. poplitea 20%, Unterschenkelvenen 20%. >90% der Lungenembolien stammt aus dem Einzugsgebiet der unteren Hohlvene, davon 60% aus der V. femoralis.

Klinisches Bild

Akuter, auch subakuter bis chronischer, schleichender Beginn.

Frühsymptom: Schweregefühl der Beine, krampfartige Schmerzen in Fußsohle und Wade, subfebrile Temperaturen, Tachykardie, Beinödem,Zyanose beim Stehen, Schmerzen.

Einseitige Konsistenzvermehrung der Muskulatur (subfasziales Ödem), oberflächliche Venenerweiterung = Warnvenen.

Evtl. tastbarer, druckschmerzhafter Venenstrang in der Tiefe. Fieber, Schüttelfrost, Kletterpuls.

Weitere klinische Zeichen sind:

  • n. Payr:Druckempfindlichkeit der medialen Fußsohlenmuskulatur (medialer Plantarschmerz)
  • n. Bisgaard: Kulissendruckschmerz hinter dem Außenknöchel
  • n. Homans: Wadenschmerz bei Dorsalflexion
  • n. Lowenberg: Wadenschmerzdurch Blutdruckmanschette (100 mm Hg)

S.a. Venendruckpunkte

Diagnose

  • Duplex-Kompressionssonographie (Methode der ersten Wahl) unter Berücksichtigung der klinischen Wahrscheinlichkeit.
  • Bei unsicherem oder negativem Befund in der Kompressionssonographie: Phlebographie oder D-Dimer-Testung.
  • Thrombophiliediagnostik: Exakte Famillienanamnese. Im Einzelfall Laborparameterbestimmung: Resistenz gegenüber aktiviertem Protein C (Faktor V Leiden Mutation), Mangel an Protein C, Protein S, Antithrombin III, Vorhandenseins eines Lupusantikoagulans, respektive Anti-Cardiolipinantikörpers, Störungen in der Fibrinolyse oder Hyperhom*ozysteinämie, evtl. Abklärung von Familienangehörigen, bei welchen eventuell auch eine Thromboseneigung bestehen könnte.

Differentialdiagnose

Akutes Lymphödem (s.u. Lymphödem); akute belastungsinduzierte Rhabdomyolyse; akutes Erysipel.

Komplikation(en)

  • Frühkomplikationen (1–3 Tage): Lungenembolie (3%), Phlegmasia coerulea dolens.
  • Spätkomplikationen: Postthrombotisches Syndrom.

Therapie

Initiale Antikoagulation:

  • Vollheparinisierung in therapeutischer Dosierung (guter Evidenzgrad): Gewichtsadaptiert mit niedermolekularem Heparin (NMH) z.B. Nadroparin (Fraxiparin) 2mal/Tag 0.1 ml/10 kg KG s.c.; nur in Ausnahmefällen mit unfraktioniertem Heparin. S.u. Heparine, systemische.
  • zugelassen ist weiterhin eine orale Therapie mit Rivaroxaban (initial 2x15mg p.o./Tag, nach 3 Wochen 20mg p.o/Tag).
  • Bei Heparinallergie s.u. Lepirudin.
  • Zu jedem Zeitpunkt muss eine ausreichende antikoagulatorische Wirkung gewährleistet sein, deshalb NMH nach Einleitung der oralen Antikoagulation mit Marcumar erst absetzen, wenn sich der INR/Quick-Wert im therapeutischen Bereich befindet bzw. Kontraindikationen ausgeschlossen sind.

Umstellung auf orale Antikoagulantien:

  • Bei unkomplizierter Unterschenkel-Thrombose: 3-6 Monate.
  • Bei Lungenembolie: 6-12 Monate.
  • Bei Auftreten der ersten Rezidivthrombose: mind. 12 Monate.
  • Bei wiederholten Rezidivthrombosen, AT III-Mangel, Protein C- und S-Mangel oder anderen Thrombophiliefaktoren: 1 Jahr bis lebenslang.
  • Präparate (s.u. Cumarine, systemische): z.B. Phenprocoumon (z.B. Marcumar): HWZ 5 -7 Tage oder Warfarin (z.B. Coumadin): HWZ 40 Tage.
  • Merke! Kontrolle durch die Prothrombinzeit, die in INR-Einheiten angegeben wird. Der anzustrebende therapeutische INR-Bereich liegt zwischen 2,0 und 3,0. Zunehmend finden jedoch auch in der Erhaltungstherapie die DOACsVerwendung, deren Vorteil in der Reduktion von Majorblutungen liegt. Weiterhin im Verzicht der INR-Kontrollen. Die Dauer der Erhaltungstherapie liegt abhängig von der Ursache bei 3-6 Monate.

Alternativ: Für die initiale Therapie der TVT-UE (Tiefe Venenthrombose der unteren Extremität) sind die direkten oralen Antikoagulanzien (DOAC) wie Rivaroxaban (initial 2x15mg p.o./Tag, nach 3 Wochen 1x20mg p.o/Tag) und Apixaban (initial 2x10mg p.o./Tag, nach 7 Tagen Erhaltungsdosis 2x5mg p.o./Tag). Sie können auch bei der TVT-OE(Tiefe Venenthrombose der oberen Extremität) in dieser Dosierung eingesetzt werden.

Alternativ: Regionale hypertherme Fibrinolytika-Perfusion: Neues Verfahren, abgeleitet von der hyperthermen Extremitätenperfusion beim malignen Melanom. Vorteile: Keine KI, keine Altersbegrenzungen, keine systemischen NW.

Alternativ: Regionale hypertherme Fibrinolytika-Perfusion: Neues Verfahren, abgeleitet von der hyperthermen Extremitätenperfusion beim malignen Melanom. Vorteile: Keine KI, keine Altersbegrenzungen, keine systemischen NW. Auch Rekanalisation der Unterschenkel-Etage ist möglich. Perioperative Heparinisierung, anschließend orale Antikoagulation (1-1,5 Jahre) und Kompressionstherapie (s.o.) anwenden.

Weitere begleitende Maßnahmen:

  • Suffiziente Kompressionstherapie!
    • Kompressionstherapie: Kurzzugbinden mind. bis Höhe des Thrombus, besser bis zur Leiste und bis zur vollständigen Rückbildung des Ödems anwenden. Anschließend Verordnung eines Kompressionsstrumpfes Kl. II-III zunächst für 6 Monate. Bei unvollständiger Auflösung der Thromben sowie Defekten der Venenwand oder der Klappenfunktion ist eine lebenslange Kompressionstherapie zur Prophylaxe des postthrombotischen Syndroms indiziert.
  • Mobilisierung (guter Evidenzgrad):
    • Eine sofortige Mobilisierung des Patienten mit einer isolierten Unterschenkel-Thrombose wird heute allgemein befürwortet, um ein weiteres Wachstum des Thrombus zu verhindern. In zahlreichen Beobachtungen konnte die allgemein verbreitete Annahme, dass eine frühzeitige Mobilisation das Entstehen einer Lungenembolie begünstigt, nicht bestätigt werden.

Therapie allgemein

Schema zur Erstbehandlung bei Thromboseverdacht in der Arztpraxis (bei hochgradigem Verdacht auf eine Phlebothrombose zur Verhinderung des weiteren Appositionswachstums des Thrombus anzuwenden):

  • Evtl. gewichtsadaptierte Heparinisierung mit niedermolekularem Heparin in therapeutischer Dosierung.
  • Kompressionsverband bis zur Leiste.
  • Kurzfristige Veranlassung einer Duplexsonographie.
  • Bei mobilen Patienten ist keine Bettruhe erforderlich.

Operative Therapie

  • Thrombolyse: Nur in Ausnahmefällen evtl. indiziert bei jungen Menschen mit ausgedehnter Erst-Thrombose, kurzer Anamnese, umspülten Thromben, akuter Bedrohung der Extremität und Ausschluss einer Thrombophilie. Kontraindikationen äußerst streng beachten! Eine Behandlung durch Thrombolyse oder Thromboektomie sollte spezialisierten Zentren mit ausreichender Erfahrung vorbehalten sein. Präparate: Streptokinase, Urokinase, Alteplase (rtPA, recombinant tissue-type plasminogen activator), Tenecteplase (TNK-t-PA).
  • Thrombolyse-Verfahren: Systemische Lysetherapie (sehr hohe Nebenwirkungsrate), lokoregionale Lysetherapie.

Verlauf/Prognose

  • Meist spontan einsetzende Rekanalisation, valvuläre Insuffizienz. Bei Beckenvenenthrombosen häufiger persistierende Venenverschlüsse als an den anderen Venen.
  • Cave! Je höher der Sitz der Thrombose, desto größer die Gefahr der Lungenembolie.

  • Die Phlebothrombosen verlaufen zu einem hohen Prozentsatz klinisch stumm oder ohne die bekannten - typischen - klinischen Symptome. Die Gefahr der Lungenembolie ist während der ersten 3 Tage der Thromboseentwicklung am höchsten.
  • Unbehandelt hat die Beinvenenthrombose eine Letalität von 10% (Lungenembolie), 80% der Patienten entwickeln ein postthrombotisches Syndrom.

Tabellen

Dauer der Cumarintherapie

Erkrankung

Therapiedauer

Bei unkomplizierter Thrombose

3-6 Monate

Bei Lungenembolie

6-12 Monate

Bei 1. Rezidivthrombose

1 Jahr bis lebenslang

Bei wiederholten Rezidivthrombosen, AT III-Mangel, Protein C- und S-Mangel, Risikofaktoren (Neoplasien/Immobilisation)

Lebenslang

Bei Kontraindikationen gegen Cumarin-Therapie

Low-dose-halbtherapeutische Heparinisierung über analoge Zeiträume wie bei Heparintherapie


Hauptkriterien

Nebenkriterien

Klinische Wahrscheinlichkeit einer Phlebothrombose

Einstufung laut Haupt- u. Nebenkriterien

Aktives Malignom (aktuell oder bis vor 6 Monaten behandelt)

Trauma am symptomatischen Bein (< 60 Tage zurückliegend)

hoch

≥ 3 Hauptkriterien und keine alternative Diagnose

Lähmung, Gipsimmobilisation eines Beines

Dellen bildendes Ödem ausschließlich auf der symptomatischen Seite

≥ 2 Hauptkriterien, 2 Nebenkriterien und keine alternative Diagnose

kürzliche Bettlägrigkeit (> 3 Tage) und/oder größere Operation innerhalb der letzten 4 Wochen

dilatierte oberflächliche Venen

gering

1 Hauptkriterium, ≥ 2 Nebenkriterien, aber alternative Diagnose vorhanden

umschriebener Schmerz entlang der tieferen Venenstränge

Hospitalisation innerhalb der letzten 6 Monate

1 Hauptkriterium, ≥ 1 Nebenkriterium und keine alternative Diagnose

Unter- und Oberschenkelschwellung

Erythem

0 Hauptkriterien, ≥ 3 Nebenkriterien, aber keine alternative Diagnose

Unterschenkelschwellung > 3 cm gegenüber gesunder Seite

0 Hauptkriterien, ≥ 2 Nebenkriterien und keine alternative Diagnose

familiäre Belastung (> 2 Verwandte ersten Grades und TVT)

mittlere

alle anderen Kombinationen

Hinweis(e)

Phlebothrombose und Schwangerschaft: Vollheparinisierung (Heparin passiert die Plazentaschranke nicht) und anschließend Heparin low-dose bis zum Ende der Schwangerschaft und im Wochenbett. Cumarinderivate (teratogene Wirkung) und Fibrinolytika sind kontraindiziert. Kompressionstherapie s.o. Adjuvante Maßnahmen nach der akuten Behandlung: Eine Beratung bezüglich Lebensführung: Häufiges Gehen, Vermeiden von langem Stehen und Sitzen, Schwimmen, kaltes Duschen, Gewichts- und Stuhlregulation.

Literatur

Für Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir Venenthrombose tiefe der unteren Extremität - Altmeyers Enzyklopädie - Fachbereich Gefäßmedizin (5) Kopernio

  1. Avila ML et al. (2016) Pediatric post-thrombotic syndrome in children: Toward the development of a new diagnostic and evaluative measurement tool. Thromb Res 144:184-191.
  2. Encke A et al. (2016) The prophylaxis of venous thromboembolism. Atsch Arztebl. Int 113: 532-538
  3. EINSTEIN Investigators (2011) Oral Rivaroxaban for symptomatic venous thromboembolism. N Engl J Med 363: 2499-2510
  4. Ginsberg J et al. (1996) Management of venous thromboembolism. N Engl J Med 335: 1816-1828
  5. Lensing AW et al. (1999) Deep-vein thrombosis. Lancet 353: 479-485
  6. Lewis BE et al. (2007) Direct thrombin inhibition during percutaneous coronary intervention in patients with heparin-induced thrombocytopenia. Expert Rev Cardiovasc Ther 5: 57-68
  7. Pietrzyk WS (2016) Air travel-related symptomatic deep venous thrombosis in cruise ship passengers. Int Marit Health 67:66-71.
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  10. Scurr JH et al. (2001) Frequency and prevention of symptomless deep-vein thrombosis in long-haul flights: a randomised trial. Lancet. 357: 1485-1489
  11. Turpie AG et al. (2002) Venous thromboembolism: pathophysiology, clinical features, and prevention. BMJ 325: 887-890
  12. Wells PS et al. (1998) Use of a clinical model for safe management of patients with suspected pulmonary embolism. Ann Intern Med 129: 997-1005
  13. Wells PS et al. (1995) Accuracy of clinical assessment of deep-vein thrombosis. Lancet 345: 1326-1330

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Editor: Dr. Tim Steiner

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Artikelinhalt

  • Definition
  • Vorkommen/Epidemiologie
  • Ätiopathogenese
  • Manifestation
  • Lokalisation
  • Klinisches Bild
  • Diagnose
  • Differentialdiagnose
  • Komplikation(en)
  • Therapie
  • Therapie allgemein
  • Operative Therapie
  • Verlauf/Prognose
  • Tabellen
  • Hinweis(e)
  • Literatur
  • Verweise
  • Autoren
Venenthrombose tiefe der unteren Extremität - Altmeyers Enzyklopädie - Fachbereich Gefäßmedizin (2024)

FAQs

Welcher Arzt ist bei Thrombose zuständig? ›

Da eine Thrombose potenziell schwerwiegende Komplikationen haben kann, sollte bei jedem Verdacht stets eine ausführliche Diagnostik sowie eine adäquate Therapie erfolgen. Spezialisiert auf die Behandlung einer Thrombose sind Fachärzte für Innere Medizin und Angiologie (Gefäßmedizin).

Was macht man bei einer tiefen Beinvenenthrombose? ›

Die Therapie umfasst den Einsatz gerinnungshemmender Medikamente (Injektionen und/oder Tabletten) sowie die Verordnung medizinischer Kompressionsstrümpfe, sehr selten auch die medikamentöse Gerinnselauflösung mit sogenannten Fibrinolytika.

Wie lange dauert es bis sich eine tiefe Venenthrombose auflöst? ›

Der leichte Verlauf einer Thrombose der oberflächlichen Beinvenen dauert einige Tage. Eine schwerere Thrombose hält mehrere Wochen an. Eine OP ist dazu in der Lage, den Blutpfropf sofort zu lösen. Manchmal löst sich ein Blutgerinnsel auch von selbst auf.

Was kann man gegen Thrombose im Fuß machen? ›

Wenn Sie den Verdacht auf eine Thrombose haben, sollten Sie möglichst zügig einen Arzt aufsuchen. Falls Ihr Hausarzt nicht zur Verfügung steht, können Sie sich unter der Telefonnummer 116 117 an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden oder sich in die Notfallaufnahme einer Klinik begeben.

Wie nennt man einen Arzt der für Venen zuständig ist? ›

Der Phlebologe ist ein Facharzt, der sich auf die Untersuchung, Vorbeugung, Behandlung sowie Rehabilitation von Venenerkrankungen spezialisiert hat. Jeder Allgemeinmediziner, Dermatologe, Chirurg oder Internist kann sich zum Phlebologen ausbilden lassen.

Wer untersucht eine Thrombose? ›

Wie stellt der Arzt eine Thrombose fest? Der Arzt, am besten ein Gefäßmediziner, untersucht die Venen zunächst per Ultraschall.

Soll man bei einer Thrombose viel laufen? ›

Generell gilt: Bewegen Sie sich viel, gehen Sie spazieren, und legen Sie zwischendurch öfter mal die Beine hoch, um die Venen zu entlasten. Bei tiefen Thrombosen im Rumpfbereich sind Sportarten und -geräte, die eine eher waagerechte Körperhaltung ermöglichen und nicht viel Druck aufbauen, besonders gut geeignet (z.

Was passiert wenn sich der Thrombus nicht mehr auflöst? ›

Nach einer tiefen Beinvenenthrombose kann sich ein postthrombotisches Syndrom entwickeln. Dazu kommt es, wenn die Beinvene geschädigt wurde und das Blut nicht mehr richtig abfließen kann. Das Bein ist geschwollen und schmerzt. Mit der Zeit kann sich die Haut am Unterschenkel verfärben und jucken.

Wie gefährlich ist eine Thrombose in der Wade? ›

Wird eine Thrombose nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, drohen langwierige Probleme mit den Beinvenen (Postthrombotisches Syndrom) und es kann in seltenen Fällen, vor allem bei Thrombosen im Oberschenkel, sogar zu lebensgefährlichen Komplikationen wie einer Lungenembolie kommen.

Wird Thrombose im Liegen besser? ›

Sollten die Beschwer- den im Liegen nicht besser, sondern eher schlechter werden, werden die Beschwerden höchst- wahrscheinlich nicht durch ein Venenleiden ausgelöst.

Soll man bei Thrombose das Bein hochlegen? ›

Hochlagern des betroffenen Beins: Es wird empfohlen, das betroffene Bein häufig hochzulegen. Allerdings sollte man möglichst keine Bettruhe einhalten und das Bein nicht ruhigstellen. Kühlende oder wärmende Auflagen: Diese können helfen, die Schmerzen und die Entzündung zu reduzieren.

Was darf man bei einer Thrombose nicht essen? ›

extrem fettarme Kost (Vitamin K ist fettlöslich), eine einseitige Diät oder ein übermäßiger Verzehr von Vitamin-K-haltigem Gemüse wie Kohl (besonders Weiß- oder Grünkohl) und Blattgemüse, sollte dennoch vermieden werden.

Ist Treppensteigen gut gegen Thrombose? ›

Sie verhindern Stauungen und das Blut kann leichter zum Herzen zurückfließen. In jedem Fall ist regelmäßige Bewegung wichtig, jeder kurze Gang, Treppensteigen, Füße hochlagern und Fußübungen wie wippen und Fußspitzen hochziehen hilft den Venen.

Wie schläft man am besten bei Thrombose? ›

Beugt richtiges Schlafen und Liegen Thrombosen vor? Auf jeden Fall: Eine Lagerung im Pflegebett, die den venösen Rückstrom fördert, bettet betroffene Beine mit speziellen Lagerungshilfen wie Venenkissen hoch. HMMso Pflegebetten 24 empfiehlt, Beine beim Schlafen etwa 15 bis 20 cm höher als das Herz zu betten.

Sollte man bei Thrombose kühlen? ›

Konservative Behandlung

Eine oberflächliche entzündliche Venenthrombose behandeln wir in der Regel mit einer Kombination aus schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten wie Ibuprofen, Kühlung der betroffenen Stelle und Kompressionstherapie.

Wie testet der Hausarzt eine Thrombose? ›

Die meisten Patienten mit einer tiefen Venenthrombose lassen sich schon in der hausärztlichen Praxis identifizieren. Das geht mit den Score-Test nach Wells und - je nach Ergebnis - zusätzlich mit einem D-Dimer-Test sowie mit Ultraschall. Auch in der Therapie setzen Experten zunehmend auf niedergelassene Kollegen.

Wie schnell muss man bei Thrombose zum Arzt? ›

Bis zur Diagnose sollten Sie das betroffene Bein möglichst nicht bewegen, es hochlagern und sich wenig anstrengen. Sollten Sie die Symptome nachts oder am Wochenende bemerken, lassen Sie sich in die Notaufnahme eines Krankenhauses bringen.

Was macht der Arzt Wenn man eine Thrombose hat? ›

Wie behandelt der Arzt eine Thrombose? Der Arzt entfernt zunächst das Blutgerinnsel. Dies kann mittels gerinnungshemmender Medikamente oder auch in Form einer Operation geschehen. Ist das Gerinnsel weg, ist der akute Notfall zunächst behoben.

Kann man bei einer Thrombose noch laufen? ›

Spezielle Übungen bei Thrombosen

Unmittelbar vor oder nach einer Operation oder Thrombusentfernung ist Sport zwar nicht anzuraten, aber in Absprache mit Ihrem Arzt ist es empfehlenswert, so früh wie möglich mit körperlicher Aktivität zu beginnen.

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